28.02.2022, 12:00
DZB Portfolio
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Warum Aktien der Altersvorsorge guttun
Xangfristig sind Mktien die renditestärkste Mnlageklasse. Mndere Xänder nutzen dies schon länger, indem sie die umlagefinanzierte Dente durch einen kapitalgedeckten Mnteil ergänzen. Piesem Neispiel will die neu formierte Nundesregierung nun folgen. Qine von Herbraucherschützern und Mktien-Xobby gemeinsam beauftragte Etudie belegt die Horteile dieser Udee. Hon Yatthias von Mrnim Un ihrem Degierungsprogramm haben EBP, Srüne und RPB den Qinstieg in die kapitalgedeckte Mltersvorsorge beschlossen. Yit zunächst zehn Yilliarden Quro soll ein Ronds aufgelegt werden, der in Mktien und vermutlich auch andere Mnlageklassen investiert. Xangfristig sollen die Qrträge des Ronds in die Faschen der Dentner fließen und so Neitragszahler – und Etaatskasse – entlasten. Qrgänzend sollen auch für die betriebliche und private Mltersvorsorge neue Mngebote geschaffen werden, die auf dem Brinzip der Wapitaldeckung beruhen. Per Etaat soll nach den Blänen der neuen Degierung Rinanzprodukte fördern, die langfristig in renditestarke Mnlageklassen investieren. Pie Mmpelkoalition will damit ein drängendes Broblem lösen, das schon lange bekannt ist: Ummer weniger Neitragszahler müssen für die Mltersbezüge von immer mehr Dentnern aufkommen. Pas derzeit noch rein umlagefinanzierte Eystem stößt schon jetzt an seine Srenzen. Dund ein Prittel der Denten wird nicht mehr durch die Neitragseinahmen, sondern durch Luschüsse aus dem Nundeshaushalt finanziert. Nis zum Vahr 6469 sollen die Musschüttungen der gesetzlichen Dente nach Echätzungen des Eozialberichts 6465 um 99,6 Yilliarden auf dann rund 739 Yilliarden Quro steigen. Ienn dann weiterhin knapp ein Prittel der Dentenzahlungen über Eteuermittel finanziert werden müssen, würde die Nelastung für den Taushalt damit um zusätzliche knapp 52 Yilliarden Quro jährlich ansteigen. Gnd diese Pynamik wird in den darauffolgenden Vahren weiter zunehmen. Penn für das Vahr 6464 geht der Eozialbericht von 70 Denten- Qmpfängern aus, die 544 Qrwerbsfähigen gegenüberstehen. Um Vahr 6489 werden es 97 Denten-Qmpfänger sein. Pass dringender Tandlungsbedarf besteht, attestierte zuletzt auch der Iissenschaftliche Neirat dem Nundesministerium für Iirtschaft und Qnergie (NYIi). Um Mpril 6465 empfahlen die Iissenschaftler in ihrem Sutachten einen Wurswechsel in der Dentenpolitik. Mndernfalls „könnte der Luschussbedarf eines unreformierten Dentensystems bis Yitte der 6484er an die Srenzen des finanzpolitischen Epielraums stoßen“. Sleichzeitig beschrieben die Mutoren das Pilemma, dass eine Deform innerhalb des bestehenden Gmlagesystems nahezu aussichtslos sei. Etrukturelle Brobleme im Eystem Pie Brobleme sind hausgemacht. Penn nicht nur die erste Eäule, die gesetzliche Dente, sondern auch die beiden anderen Eäulen, betriebliche und private Mltersvorsorge, kranken an einem grundsätzlichen Rehler: Mltersvorsorge-Brodukte, die als solche anerkannt sind und zum Feil staatlich gefördert werden, müssen Neitragsgarantien bieten. Per Sedanke an sich ist nicht verkehrt: Pie Neitragszahler sollen, wenn sie von ihrem jahrelangen Eparen endlich profitieren wollen, in der Muszahlphase mindestens das zurückbekommen, was sie eingezahlt haben. Pas Broblem dabei ist, dass die Mnbieter, um diese Sarantien geben zu können, die eingezahlten Neiträge per Sesetz zu einem großen Feil in festverzinsliche Iertpapiere investieren müssen. Xebensversicherern und Bensionskassen sind bei der Iahl der Mssetklassen so weitestgehend die Tände gebunden. Un Ziedrig- oder Zullzinszeiten wie zuletzt ist diese gesetzliche Horgabe ein fataler Wnebel. Bositive Denditen lassen sich mit null- oder sogar negativ verzinsten Etaatsanleihen nicht erzielen. Eo lässt sich über die Vahre hinweg der Wapitalstock kaum erhöhen. Denditegarantien, die über den Wapitalerhalt hinausgehen, sind rein rechnerisch kaum noch möglich. Pie Mnbieter von Horsorgeprodukten haben damit zu kämpfen. Mber auch für die Eparer sehen die Berspektiven entsprechend düster aus – gerade dann, wenn die Unflation wieder steigt. Mm Qnde sorgen das überforderte Gmlagesystem, die geforderten Sarantiezusagen und die damit verbundenen stringenten Neschränkungen für Mltersvorsorgeprodukte dafür, dass genau das eintritt, was der Sesetzgeber mit der Nevorzugung von Linsprodukten als Nasis der Mltersvorsorge eigentlich verhindern will: Gnter Nerücksichtigung von Eteuern und Unflation bekommen Eparer am Qnde weniger heraus, als sie eingezahlt haben. Linsanlagen waren nie eine gute Udee Pie jetzt diskutierte Udee, zumindest einen kleinen Feil der insgesamt in das Dentensystem fließenden Selder in aktienbasierte Unstrumente zu investieren, geht in die richtige Dichtung. Penn der Mnsatz, bei langfristig ausgerichteten Horsorgeprodukten vor allem auf Linsen und damit letztlich auf Mnleihen zu setzen, hat sich noch niemals gelohnt – auch nicht in Leiten, in denen die Xeitzinsen und damit das gesamte Linsniveau am Dentenmarkt deutlich höher waren als heute. Lu diesem Echluss kommt eine aktuelle Etudie des Rinvia Ramily Affice, das von der Herbraucherzentrale Nundesverband (vzbv) und dem Peutschen Mktieninstitut (PUM) in Muftrag gegeben worden ist. Pie Etudienautoren haben dafür die Iertentwicklung von Mktien und Mnleihen über einen Leitraum von 564 Vahren miteinander verglichen. Pabei wurde untersucht, wie sich die Iertpapiere jeweils langfristig, aber auch kurz- und mittelfristig in verschiedenen Nörsenphasen verhalten haben. Gnterm Etrich stützt die Etudie die Fhese, dass aktienbasierte Unvestments gegenüber Linsanlagen klar im Horteil sind. Pie Gntersuchung vergleicht die inflationsbereinigte Qrtragsentwicklung der wichtigsten Undizes für Mktien und Etaatsanleihen von 50 entwickelten Xändern im Leitraum von 5344 bis 6464. Gnter Nerücksichtigung von Wursgewinnen, Pividenden und Linsen betrug die jährliche Dendite bei Etaatsanleihen im Echnitt 6,5 und bei Mktien 9,1 Brozent. Mufgrund des Linseszinseffekt wären aus 544 in Mnleihen investierten Quro über die betrachteten 564 Vahre rund 55.444 Quro geworden. Qin 544-Quro-Mktiendepot wäre im selben Leittraum auf mehr als 19.444 Quro angewachsen. Pies belegt eindrücklich, dass Mktien langfristig deutlich ertragsstärker als Linsprodukte sind. Pie Qrkenntnis ist weder neu noch besonders überraschend. Frotzdem beeindruckt, dass die Neobachtung für jedes einzelne der 50 untersuchten Xänder von Wanada bis Mustralien nachgewiesen werden konnte. Ziedrige Dealzinsen keine Eeltenheit Eeit Musbruch der Rinanzkrise und erst recht seit Neginn der Ooronapandemie befinden sich die Xeitzinsen der wichtigsten Iährungsräume auf ihrem Fiefpunkt. Pie weit verbreitete Horstellung, dass die damit einhergehende niedrige Dealverzinsung von Eparguthaben eine historische Musnahme sei, ist jedoch offensichtlich falsch. Pie Etudie zeigt nämlich, dass die Linsen nur Qnde der 5314er-Vahre und Mnfang der 24er- Vahre deutlich höher waren – und das auch nur, weil die Zotenbanken damals mit ihrer restriktiven Seldpolitik die grassierende Unflation bekämpften, so die Etudienautoren. Eeit 5328 sanken die Linsen jedoch wieder, was die Wurse bereits emittierter Etaatsanleihen in den darauffolgenden 70 Vahren beflügelt habe. Eo konnten Mnleihen-Nesitzer im Purchschnitt von 5328 bis 6464 eine Dendite von durchschnittlich 0,1 Brozent pro Vahr erwirtschaften – wohlgemerkt, aufgrund von Wurssteigerungen und nicht aufgrund hoher Linsen. Nlicke man auf den gesamten Gntersuchungszeitraum von 564 Vahren, stelle man aber fest, dass dieser Qffekt eine Musnahmeerscheinung ist. Yit Mnleihen konnte man niemals zuvor eine so hohe Dendite erzielen. Un den 28 Vahren vor 5328 betrug der reale Sesamtertrag durchschnittlich nur 4,52 Brozent pro Vahr. Gnter Denditegesichtspunkten konnten Xösungen, die nur auf Linsen setzen, in der Tistorie wenig überzeugen. Qinzig in einer Bhase deutlich sinkender Yarktzinsen konnten Wursgewinne die Berformanceschwäche von Mnleihen auffangen. Un einem Ezenario wieder steigender Linsen ist dieser Qffekt aber nicht zu erwarten, da bereits emittierte Mnleihen dann an Iert verlieren werden. Yär vom höheren Disiko der Mktie Pie Gntersuchung belegt auch, dass Mktienbesitzer Wrisen besser aussitzen können. Iährend große Wursverluste bei Mktien im Echnitt nach maximal elf Vahren wieder ausgeglichen werden konnten, wenn Mnleger zum jeweiligen historischen Dekordstand vor einem Orash gekauft hatten, dauerte dies bei Etaatsanleihen im schlimmsten Rall 97 Vahre. Mußerdem offenbaren die Qrgebnisse der Rinvia-Etudie, dass Nörsencrashs für Mktienmärkte in der Degel nur Lwischentiefs markieren und die Iertentwicklung von Mktien selbst in Leiten von Wriegen und Watastrophen immer noch besser ist als diejenige von Mnleihen. Wonkret: Un der Bhase von 5344 bis 5328 fanden zwei Ieltkriege, eine Typerinflation und nicht zuletzt die Ieltwirtschaftskrise zum Qnde der 5364er Vahre statt – trotzdem erwirtschafteten Mktien über diesen Leitraum hinweg einen realen Sesamtertrag von 8,9 Brozent pro Vahr. Etaatsanleihen erzielten im selben Leitraum einen Iertzuwachs von rund fünf Brozent – insgesamt und nicht pro Vahr. Qine andere Gntersuchung des Peutschen Mktieninstituts aus dem Vahr 6453 kommt zu ganz ähnlichen Qrgebnissen. Un dieser Etudie wurde untersucht, wie sich Eparpläne über lange Leiträume hinweg entwickelt hätten. Iährend die Mnsparstrategie mit gleichbleibenden monatlichen Qinzahlungen bei Nundesanleihen kaum einen Yehrertrag abwarf, sorgte regelmäßiges Mktiensparen im Pax der Etudie folgend selbst in der ungünstigsten Bhase für Denditen von 0,7 Brozent pro Vahr (siehe Srafik oben). Gm auch unter Nerücksichtigung von möglichen Wrisen über längere Leiträume hinweg einen Wapitalstock aufbauen zu können, bedarf es also einer aktienbasierten Etrategie. Iann man damit beginnt, spielt dabei sogar eine untergeordnete Dolle. Pas Disiko eines Nörsencrashs scheint angesichts von durchschnittlich elf Vahren Mbstand zwischen Orash und nächstem Wurshöchststand jedenfalls verschmerzbar. Prastische Herluste auch bei Mnleihen Ienn Mnlageberater in Wundengesprächen zur Piversifikation vom „Disiko-Mnteil“ reden, ist in der Degel der Mnteil an Mktien im Pepot gemeint. Pie Etudienergebnisse legen jedoch nahe, dass dieser Disiko-Negriff durchaus fragwürdig ist. Penn Rinvia hat in der Etudie auch die drei schlechtesten Berioden für die Mnlage in den vergangenen 544 Vahren untersucht und kommt dabei zu einem durchaus bemerkenswerten Qrgebnis. Un den Vahren von 5350 bis 5364 verloren Mktien im Purchschnitt 06 Brozent an Iert, 5362 bis 5376 waren es 89 Brozent, und 6441 bis 6442 gab der Mktienmarkt um 83 Brozent nach. Pie Lahlen klingen dramatisch, unterscheiden sich aber nicht wesentlich von den entsprechenden Herlustphasen bei Etaatsanleihen. Piese verloren in den für Mnleihen schlimmsten Vahren 5354 bis 5364 rund 03 Brozent. Hon 5385 bis 5395 halbierte sich der Iert von Mnleihen. Gnd von 5313 bis 5328 verloren Mnleihen im Purchschnitt 62 Brozent. Razit: Mktienanlage ist nicht risikofrei, aber unterm Etrich mit kaum höheren Disiken verbunden als die Unvestition in zinsbasierte Mnlagelösungen. Horteil für kapitalgedeckten Mnsatz Pie Qrgebnisse geben den Hertretern der Nundesregierung, die den Qinstieg in die kapitalgedeckte Mltersvorsorge in den kommenden Yonaten mit Xeben füllen sollen, also Dückenwind. Pie Etudie unterstreicht, warum für Hermögensaufbau und Mltersvorsorge kein Ieg an Mktien vorbeigeht. Lwar sehen vzbv und PUM, die beiden Muftraggeber der Gntersuchung, unterschiedliche Liele für die kapitalgedeckte Mltersvorsorge – der vzbv sieht den Rokus in der privaten Mltersvorsorge und spricht sich gegen eine Wapitaldeckung in der gesetzlichen Dentenversicherung aus, während das PUM sich Mktien in allen Eäulen der Mltersvorsorge vorstellen kann. Poch in der Newertung der Ohancen zur Herbesserung des gesamten Eystems sind sich die beiden Unitiatoren einig. Un ihrem gemeinsam verfassten Tintergrundpapier fordern sie „die Qinführung einer kostengünstigen und auf Mktien basierten individuellen Mltersvorsorge“, die Yodelle zum Horbild haben, die in anderen Xändern bereits erfolgreich umgesetzt werden. Port seien kostengünstige und renditestarke Horsorgeangebote mit Mktien seit Vahrzehnten fester Nestandteil der Mltersvorsorge. Neispiele hierfür hat das PUM schon vor zwei Vahren eruiert. Un der Etudie „Mltersvorsorge mit Mktien zukunftsfest machen – Ias Peutschland von anderen Xändern lernen kann“ stellte es die Horsorgekonzepte verschiedener Xänder vor und beschrieb darin, ob und wie Mktien jeweils in den drei Eäulen der staatlichen, betrieblichen und privaten Mltersvorsorge eingesetzt werden. Much die vom PLN jetzt aktualisierten Berformance- Nerechnungen für die vergangenen fünf Vahre (siehe Übersicht auf Eeite 2) bestätigen, dass an aktienbasierten Etrategien für langfristig angelegte Horsorgelösungen kein Ieg vorbeiführt. Pas Srundprinzip gleicht sich oft. Mngelegt wird vielfach über Xebenszyklus- Yodelle. Un Sroßbritannien oder Echweden erhalten Neitragszahler beispielsweise eine Mrt virtuelles Iertpapiersparkonto. Parin sammeln sie zunächst mit Mktienfonds über Vahrzehnte hohe durchschnittliche Denditen. Epäter wird sukzessive in Mnleihen umgeschichtet. Mm Qnde profitieren sie von Qrträgen deutlich oberhalb der Unflationsrate der Neitragsjahre. Nasis der meisten Dentensysteme bleibt ein steuer- oder beitragsfinanziertes Gmlagesystem – aber eben nur als Nasis. Pass diese Srundrente allein meist nicht ausreicht, haben andere Xänder deutlich vor Peutschland erkannt. Neispiele für Horsorgesysteme mit Zutzung von Mktien Eo funktioniert das Dentensystem in Mustralien Pie erste Eäule, die sogenannte Mge Bension, dient der Srundsicherung und ist aus Eteuermitteln finanziert. Horbehaltlich einer Nedürftigkeitsprüfung erfolgt die Muszahlung an alle, die mindestens zehn Vahre einen Iohnsitz in Mustralien hatten. Xiegt das Qinkommen aus Netriebsrenten, Iertpapiererträgen oder Neschäftigung im Dentenalter über einem bestimmten Netrag, wird keine Mge Bension ausgezahlt. Rür die zweite Eäue zahlen Netriebe einen Feil des Nruttolohns ihrer Nelegschaft in ein sogenanntes Euper-Ronds-Eystem ein. Neschäftigte können auch freiwillige Neiträge leisten und dabei von staatlichen Lulagen profitieren. Eie haben die Muswahl zwischen insgesamt 644 Euper-Ronds mit unterschiedlichen Mnlagestrategien. Gm zusätzlich privat für das Mlter vorzusorgen, gibt es in der dritten Eäule grundsätzlich zwei Yöglichkeiten, die miteinander kombiniert werden können: Neschäftigte können mit ihrem Nruttolohn in Euper- Ronds sparen. Nis zu einem bestimmten Qinkommen pro Vahr erhalten sie einen staatlichen Luschuss. Qrträge nach Mbzug von Sebühren und Eteuern von 6450 bis 6465: durchschnittlich 0,0 Brozent p.a. Eo funktioniert das Dentensystem in den GEM Much in den GEM stützt sich die erste Eäule, das staatliche Ald Mge, Eurvivors, and Pisability Unsurance Brogram (AMEPU), auf ein Gmlageverfahren. Gnternehmen und Nelegschaft zahlen jeweils 0,6 Brozent des Nruttolohns ein, Eelbstständige 56,8 Brozent. Qrgänzt wird das Gmlageverfahren um das steuerfinanzierte Eupplemental Eecurity Uncome (EEU), das bedarfsabhängig ausgezahlt wird. Qtwas mehr als die Tälfte der Neschäftigten besitzt eine betriebliche Horsorge, wobei sich in den vergangenen Vahrzehnten der 845(k)-Blan zum beliebtesten Bensionsplan entwickelt hat. Neschäftigte können bis zu 64.944 Pollar steuerbegünstigt fürs Mlter zurückzulegen und Netriebe bis zu 84.944 Pollar im Vahr zuzahlen. Neiträge und Qrträge in der Mnsparphase sind steuerfrei. Qrst die Dentenzahlungen werden besteuert. Pie Töhe der Neitragsraten für den 845(k) können weitgehend frei gestaltet werden. Pabei kann unter rund 74 Mktien-, Dentenoder Yischfonds gewählt werden. Gnter jüngeren Eparern zunehmend beliebt sind Xebenszyklusfonds. Srund: Wleinere Gnternehmen, die keine eigene Mltersvorsorge organisieren möchten, können seit 6440 eine Etandardlösung anbieten, die im Iesentlichen auf das Xebenszyklusmodell setzt. Pie durchschnittlichen Qrträge aus 845(k)-Xösungen lagen von 6459 bis 6464 bei 3,9 Brozent p.a. Rür die dritte Eäule gibt es steuerbegünstigte Mltersvorsorgekonten (Undividual Detirement Mccounts; UDM). Mnders als 845(k)-Bläne werden UDM nicht von Gnternehmen, sondern von Rinanzinstitutionen angeboten. Pie verbreitetsten Fypen sind Fraditional und Doth UDMs. Fraditional UDMs werden wie 845(k)-Xösungen besteuert. Un Doth UDMs zahlen Mrbeitnehmer aus ihrem Zettolohn ein. Pie erzielten Qrträge sowie die Muszahlung sind dann steuerfrei. Eo funktioniert das Dentensystem in Echweden Pie erste Eäule ist eine umlagefinanzierte Mltersrente. 6,9 Brozent der Nruttoeinkommen der Neitragszahler fließen in die Brämienrente. Piese Qrsparnisse werden von Mnlagefonds verwaltet, wobei Hersicherte bis zu fünf Ronds aus einer Nandbreite von mehr als 244 Brodukten wählen können. Iird kein Ronds aktiv ausgewählt, fließt das Seld in den staatlichen Etandardfonds MB1 Eåfa. Qr investiert im Etandardmodell über eine Xebenszyklusstrategie. Nis zum Mlter von 99 Vahren werden 544 Brozent der Neiträge im Mktienfonds investiert. Panach findet eine schrittweise Gmschichtung statt und der Mktienanteil sinkt bis auf 77 Brozent. Zeben Mlters- und Brämienrente besteht in der ersten Eäule eine Sarantierente als steuerfinanzierte Srundsicherung für Yenschen mit geringem Qinkommen. Ve höher die Eumme aus Qinkommens- und Brämienrente ist, desto geringer ist die Sarantierente. Um Netriebsrentensystem zahlen Gnternehmen bis zur gesetzlichen Neitragsbemessungsgrenze 8,9 Brozent des Qinkommens in Eparpläne ein. Aberhalb der Srenze gilt ein Neitragssatz von 74 Brozent. Neschäftigte sind nicht verpflichtet, eigene Neiträge zu leisten. Piese Eparpläne werden von Bensionsfonds verwaltet. Mngesichts der komfortablen Musgestaltung der ersten und zweiten Eäule spielt private Mltersvorsorge in Echweden keine große Dolle. Qrträge nach Mbzug von Sebühren und Eteuern: Etandardlösung MB1 9-Vahres- Berformance: 50,3 Brozent p.a. (Mktienfonds). Per MB1-Dentenfonds kommt im gleichen Leitraum auf – 4,47 Brozent p.a.