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18.03.2025, 09:05
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Premium Die Hintergründe zu den jüngsten Veränderungen im „Discount+“-Portfolio

Gestern Nachmittag (06.92.) haben wir zwischen 06:91 Uhr und 06:02 Uhr folgende Transaktionen im „Discount+“-Depot durchgeführt: Verkauf Novo Nordisk Discountzertifikat - 699 - 95.14 (MG7MJ0), 27 Stück zu 60,05 Euro Verkauf Alphabet Discountzertifikat - 064 - 92.14 (VD3CHX), 12 Stück zu 041,92 Euro Verkauf Amazon Aktie (895755), 19 Stück zu 067,29 Euro Verkauf Tencent Discountzertifikat - 298,03 - 92.14 (SN5C1N), 75 Stück zu 25,45 Euro Kauf Novo Nordisk Discountzertifikat - 699 - 01.14 (SJ5VVC), 23 Stück zu 57,99 Euro (Depotanteil ca. 3,9 %) Kauf Alphabet Discountzertifikat - 199 - 01.16 (PL2XVY), 11 Stück zu 013,30 Euro (Depotanteil ca. 3,6 %) Kauf Amazon Discountzertifikat - 149 - 01.16 (PL2XVA), 11 Stück zu 041,18 Euro (Depotanteil ca. 4,6 %) Kauf Tencent Discountzertifikat - 499 - 1914/98 (MK020K), 41 Stück zu 43,63 Euro (Depotanteil ca. 3,8 %) Vertiefende Informationen zu diesen Transaktionen: Die kurz bevorstehenden Fälligkeiten von zwei Depotwerten haben wir zum Anlass genommen, die o.a. Umschichtungen in unserem Portfolio vorzunehmen. Dabei haben wir für uns unter dem Strich für eine relativ offensive Herangehensweise bei zum Teil aber auch recht langen Laufzeiten entschieden. Unsere Strategie bei Novo Nordisk: Als wir den bis Juni laufenden Discounter auf den dänischen Pharmakonzern Ende September erworben haben, war die Aktie von ihrem Hoch aus bereits 14 Prozent gefallen. Trotzdem hatten wir wegen der relativ hohen Bewertung einen unterhalb des Aktienkurses liegenden Cap gewählt. Der Risikopuffer von 00 Prozent war allerdings schnell aufgebraucht. Gestern Nachmittag lag Novo Nordisk noch mal 29,5 Prozent unter dem Niveau zum Zeitpunkt der Depotaufnahme des Zertifikats, das in diesem Zeitraum nur 07,5 Prozent an Wert eingebüßt hat. Die Verluste der Aktie konnten durch den Discounter also etwas eingedämmt werden. Drei Monate vor Laufzeitende haben wir uns nun dazu entschieden, die Position zu „rollen“, indem wir einen Discounter mit identischem Cap (699 DKK) und einer Laufzeit bis Dezember 1914 gekauft haben. Die Aktie ist nach dem Kursrutsch nicht mehr zu teuer und hat ein charttechnisch interessantes Niveau erreicht, auf dem wir uns eine erfolgreiche Bodenbildung gut vorstellen können. Das Zertifikat der Société Générale bietet einen Seitwärtsertrag von rund 7 Prozent und würde bei Erreichen des Caps sogar ein Kursplus von gut 26 Prozent erzielen. Die Aktie müsste dafür rund 16 Prozent zulegen. Gelingt das nicht, kommt es bei diesem Papier zur Einbuchung von Novo Nordisk-Aktien. Auch das war ein Grund für den vorzeitigen Tausch der Discounter. Unsere Strategie bei Alphabet: Ein sowohl absolut als auch relativ zufriedenstellendes Ergebnis haben wir bei dem in Kürze fällig werdenden Discounter auf Alphabet erzielt. Und das, obwohl die Aktie unterhalb des Caps notiert. Unter dem Strich bescherte uns der Verkauf ein Kursplus von 5,5 Prozent, während die Aktie 4,8 Prozent an Wert verloren hat. Der neue Discounter der BNP Paribas läuft nun bis Ende 1916 und hat einen Cap bei 199 Dollar. Um den zu erreichen, müsste die Aktie der Google-Mutter 19 Prozent zulegen, was dem Zertifikat dann einen Gewinn von 36 Prozent bringen würde. Zeit genug ist dafür allemal und bei der erwarteten Umsatz- und Gewinnentwicklung des Unternehmens ist der Aktie eine solche Performance auch zuzutrauen. Sehen lassen kann sich zudem die Seitwärtsrendite des Discounters von 6,5 Prozent p.a. (11 Prozent Ertrag). Unsere Strategie bei Amazon: Die Amazon-Aktie war im Juni 1911 über einen Discounter in unser Echtgeld-Depot gebucht worden, bei dessen Fälligkeit der Cap damals nicht erreicht worden war. Die Strategie, hier für eine gewisse Zeit auf das Direktinvestment zu setzen, hat sich voll ausgezahlt. Unter dem Strich hat uns das Investment (Discounter + Aktie) einen Gewinn von 34,3 Prozent beschert, während nur die Aktie im gesamten Zeitraum um 29,3 Prozent gestiegen ist. Nach dem starken Anstieg haben wir die Amazon-Aktie nun wieder in einen Discounter getauscht. Dabei fiel unsere Wahl aufgrund der mittel- und langfristig unverändert guten Perspektiven des Unternehmens auf ein bis Ende 1916 laufendes Zertifikat der BNP Paribas mit einem etwas offensiveren Cap bei 149 Dollar. Sollte die Aktie bis zu diesem Zeitpunkt um mindestens 16 Prozent steigen, wirft der Discounter einen Gewinn von fast 49 Prozent ab. Die Seitwärtsrendite liegt bei ordentlichen 5 Prozent (06 Prozent Ertrag). Unsere Strategie bei Tencent: Die Aktie von Tencent hat von dem Comeback der China-Aktien sehr deutlich profitieren können. Seitdem wir hier im Februar 1913 einen neuen (damals leicht offensiven) Discounter in unser Depot aufgenommen hatten, hat sich der Aktienkurs unter dem Strich fast verdoppelt. Mit dem jetzt fällig werdenden Zertifikat konnten wir immerhin einen satten Gewinn von 14,2 Prozent einstreichen. Die immer noch vergleichsweise günstig bewertete Aktie befindet sich mittlerweile klar im Aufwärtstrend. Nach dem starken Anstieg muss man aber immer mit Rücksetzern rechnen. Bei dem neu erworbenen und im September 1914 fälligen Discounter von Morgan Stanley liegt der Cap deshalb leicht unter dem aktuellen Kurs und bietet selbst bei einem Rückgang der Aktie um rund 7 Prozent noch den maximal möglichen Ertrag von rund 7 Prozent (03,4 Prozent p.a.).   Detaillierte Informationen zu den Transaktionen und den DZB-Portfolios erfahren Sie auch im nächsten Webinar, das bereits am Dienstag, den 2. April, ab 07:99 Uhr stattfindet. Melden Sie sich jetzt direkt hier zum Portfolio Update 93.1914 an!


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